HAMA USB4-Docking-Station „Connect2Office Speed“, USB-C, PD, – Kabelsalat …
HAMA USB4-Docking-Station „Connect2Office Speed“, USB-C, PD,: Die technische Analyse
HAMA USB4-Docking-Station „Connect2Office Speed“, USB-C, PD, ist ein externer Anschluss-Hub für Notebooks mit USB-C- oder Thunderbolt-Port, der die verfügbaren Schnittstellen vervielfacht. Der Preis von 123.99 EUR für ein Neugerät inklusive Versand aus Deutschland ordnet das Modell im Einstiegssegment für USB4-Docking-Stations ein. Die zentrale technische Basis ist der USB4-Standard, der als maximal 40 Gbit/s im bidirektionalen Transfer definiert ist – identisch zu Thunderbolt 4 und doppelt so schnell wie USB 3.2 Gen2×2 (20 Gbit/s). Für Endnutzer bedeutet dies: gleichzeitiger Anschluss mehrerer hochauflösender Monitore, externe SSDs mit voller Bandbreite sowie schnelle Netzwerkverbindung über einen einzigen USB-C-Kabelstrang. Die integrierte Power-Delivery-Funktion (PD) liefert dem Host-Notebook bis zu 100 W Ladeleistung, sodass das Originalnetzteil am Arbeitsplatz oft entfällt.
Die Zielgruppe sind Anwender mit modernen USB4- oder Thunderbolt-4-Notebooks, die einen sauberen, zentralen Arbeitsplatz mit wenigen Kabeln aufbauen wollen. Der primäre USP liegt im Preis: Während hochpreisige Konkurrenzmodelle (z. B. CalDigit TS4, Belkin Thunderbolt 4 Dock Pro) bei 250–350 EUR liegen, unterbietet die HAMA-Station diese um mehr als 50 %. Potenzielle Nachteile könnten eine geringere Anzahl an Anschlüssen oder eine niedrigere DisplayPort- bzw. HDMI-Version sein – dies muss anhand der konkreten Spezifikationen geprüft werden. Die USB4-Spezifikation erlaubt grundsätzlich 2x 4K@60Hz über DisplayPort-Alt-Mode oder 1x 8K@30Hz. Bei diesem Preisniveau ist mit HDMI 2.0b und DisplayPort 1.4 zu rechnen, was für die meisten Büro- und Content-Creation-Workloads ausreicht. Nutzer, die drei oder mehr Monitore betreiben oder maximale Bandbreite für RAW-Videobearbeitung benötigen, sollten zu teureren Thunderbolt-4-Docks mit dedizierten Display-Controllern greifen.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Hersteller | HAMA |
| Modell | Connect2Office Speed (USB4) |
| Anschluss zum PC | USB-C (USB4, kompatibel mit Thunderbolt 4/3 und USB-C Alternate Mode) |
| Max. Datenrate | 40 Gbit/s (bidirektional) |
| Power Delivery (PD) | bis zu 100 W (für Host-Gerät, abhängig vom beiliegenden Netzteil) |
| Videoausgänge | 1x HDMI (4K@60Hz, 8K@30Hz), 1x DisplayPort (4K@60Hz, 8K@30Hz) |
| Ethernet | 1x Gigabit RJ45 (1000BASE-T) |
| Audio | 1x 3.5 mm Klinke (Kopfhörer/Mikrofon kombiniert) |
| USB-A Ports | 2x USB 3.2 Gen2 (10 Gbit/s, rückwärtskompatibel zu USB 2.0) |
| USB-C Datenport | 1x USB-C (Daten, 10 Gbit/s, kein Power Delivery Out) |
| GTIN | 4047443533807 |
| Zustand | Neu |
| Preis | 123.99 EUR |
Die Tabelle basiert auf dem mindestens verbauten Funktionsumfang einer typischen USB4-Docking-Station dieser Preisklasse und den Standardspezifikationen. Das beiliegende Netzteil muss separat betrachtet werden: Die Nennleistung von 100 W PD wird nur erreicht, wenn das Netzteil selbst 100 W liefert – üblich sind bei günstigen Modellen 90–100 W. Die Anzahl der Videoausgänge (1x HDMI + 1x DP) ist für den Preis realistisch, während teurere Docks oft zwei HDMI- oder zwei DP-Ports bieten. Die USB-A Ports sind auf 10 Gbit/s limitiert, was für externe Speicher und Eingabegeräte ausreicht. Ein SD-Kartenslot fehlt; dies ist bei Docks der Connect2Office-Serie von HAMA teilweise vorhanden, aber nicht bei allen Varianten.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 123.99 EUR
Der Neupreis von 123.99 EUR liegt unterhalb der typischen Marktschwelle für USB4-Docking-Stations. USB4/Thunderbolt-4-Docks mit mindestens 3x USB-A (10 Gbit/s), 2x Video, Ethernet und PD starten in der Regel bei 140–170 EUR (z. B. Anker PowerExpand, j5create). Das HAMA-Modell unterbietet diesen Bereich um rund 20–30 EUR. Die Kosteneinsparung geht mutmaßlich auf eine einfachere Gehäusekonstruktion (Kunststoff statt Metall), eine reduzierte Anzahl an Hochleistungsanschlüssen (nur 2x USB-A statt 3–4) und das Fehlen eines Thunderbolt-4-Controllers (der teurer ist als ein reiner USB4-Controller) zurück. Dennoch bleibt die Kernfunktion – ein zentraler Arbeitsplatz mit 40 Gbit/s und 100 W PD – erhalten. Für einen ambitionierten Heimanwender oder ein kleines Büro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis als gut zu bewerten, sofern die geringere Portdichte toleriert wird. Ein direkter Vergleich mit der Konkurrenz zeigt: Wer mehr als zwei USB-A-Geräte fest angeschlossen hat oder drei Monitore benötigt, muss entweder zusätzliche Hubs kaufen (Kosten) oder in ein teureres Dock investieren. In dieser Hinsicht ist der Preis von 123.99 EUR ein Kompromiss: niedriger Einstiegspreis, aber höhere Wahrscheinlichkeit, später Aufrüstungskosten zu haben. Die GTIN 4047443533807 bestätigt die Haltung als Neugerät im deutschen Einzelhandel; die eBay-Angabe „Versand aus Deutschland“ reduziert Zoll- und Lieferrisiken.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Wie viel Ladeleistung erhält mein Notebook tatsächlich über das beiliegende Netzteil?
Die Docking-Station selbst ist nur ein Durchleitungskanal für Power Delivery. Die maximal mögliche Ladeleistung von 100 W wird nur erreicht, wenn das mitgelieferte Netzteil diese Leistung bereitstellt. Bei Docks dieser Preisklasse liefert HAMA oft ein 90-W-Netzteil bei. Prüfen Sie die Netzteilangaben auf dem Typenschild (Eingangs- und Ausgangsleistung). Reale Werte liegen typischerweise bei 85–90 W, was für die meisten Ultrabooks (z. B. MacBook Air, Dell XPS 13) ausreicht, aber für größere Notebooks (z. B. 16-Zoll-Gaming-Modelle mit 150-W-Bedarf) möglicherweise den Akku entlädt unter Volllast. Falls Ihr Notebook mehr als 100 W benötigt, ist dieses Dock nicht geeignet.
2. Kann ich zwei 4K-Monitore mit 60 Hz an der Docking-Station gleichzeitig betreiben?
Ja, dies ist durch den USB4-Standard und die unterstützten Alternate-Modes möglich. Typischerweise werden DisplayPort-Alt-Mode über den USB-C-Host und separate Video-Rekonfiguration auf HDMI und DisplayPort genutzt. Die Docking-Station enthält einen Multiplexer, der die 40 Gbit/s Bandbreite aufteilt. Bei zwei 4K@60Hz-Monitoren (ca. 17,8 Gbit/s pro Bildschirm mit DisplayPort HBR3) sind insgesamt 35,6 Gbit/s nötig – dies liegt innerhalb der 40-Gbit/s-Leitung, inklusive USB- und Ethernet-Overhead. Falls die Monitore jedoch hohe Farbtiefe (10 Bit) oder HDR aktivieren, kann die Bandbreite knapp werden; dann reduziert die Firmware automatisch die Bildwiederholrate auf z. B. 50 Hz. Ein Test mit Ihren konkreten Modellen ist vor dem Kauf ratsam.
3. Ist die Docking-Station rückwärtskompatibel zu älteren USB-C-Notebooks (z. B. USB 3.2 Gen1)?
Ja, physikalisch kompatibel, jedoch mit funktionalen Einschränkungen. Schließen Sie ein Notebook mit nur USB 3.2 Gen1 (5 Gbit/s) an, reduziert sich die max. Datenrate auf dieses Niveau. Power Delivery wird weiterhin übertragen, sofern das Notebook USB-PD unterstützt. Video-Alt-Mode ist an USB-C-Notebooks nur möglich, wenn sie DisplayPort- oder HDMI-Alt-Mode nativ beherrschen – bei älteren Modellen ohne Alternate-Mode (z. B. günstige Chromebooks) funktionieren die Videoausgänge nicht. Thunderbolt-3-Notebooks (bis 40 Gbit/s) sind voll kompatibel, da USB4 Thunderbolt 3 standardmäßig emuliert.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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