HP W129304121 9X3V1UT#ABB G6 – Docking: Die technische Analyse

Das HP W129304121 9X3V1UT#ABB G6 – Docking ist eine stationäre Dockingstation der sechsten Generation von HP, die primär für professionelle Notebooks der EliteBook- und ProBook-Serien konzipiert wurde. Es handelt sich um ein Universal Dock, das sowohl USB-C- als auch USB-A-Hostverbindungen unterstützt – daher wird es oft als HP USB-C/A Universal Dock G6 bezeichnet. Die Modellnummer 9X3V1UT#ABB spezifiziert die Version für den europäischen Markt inklusive Netzkabel und Netzteil (120 W). Der Zustand ist „Neu“ und der Verkäufer versendet aus Deutschland, was kurze Lieferzeiten und eine deutsche Produktvariante garantiert.

Technisch positioniert sich dieses Dock zwischen einfachen USB-C-Hubs und teuren Thunderbolt-Docks der Spitzenklasse. Es nutzt den USB-Alt-Mode und DisplayPort-Alt-Mode über die USB-C-Schnittstelle (Host), um bis zu drei externe Displays anzusteuern – zwei über DisplayPort 1.4 (DP) und einen über HDMI 2.0. Die maximale Auflösung pro Display beträgt 4K bei 60 Hz (3840×2160), wobei die Unterstützung von zwei 4K60-Displays gleichzeitig möglich ist, wenn das Host-Notebook dies über DP-Alt-Mode bereitstellt. Ein drittes 4K60-Display kann über MST (Multi-Stream Transport) realisiert werden, falls die Grafikhardware des Notebooks dies unterstützt (z. B. Intel UHD Graphics 620 oder neuer mit DSC).

Das Netzteil mit 120 W Leistung kann nicht nur das Dock, sondern auch das angeschlossene Notebook mit bis zu 65 W über USB-C Power Delivery (PD) versorgen – ausreichend für die meisten Ultrabooks und Business-Notebooks. Für rechenintensivere Workstations mit höherem Strombedarf (z. B. HP ZBook) ist die Dock eher als Anschlusserweiterung geeignet, da dann separate Netzteile nötig sein können. Die integrierte Gigabit-Ethernet-Schnittstelle basiert auf einem Realtek-Chip und bietet eine stabile Netzwerkanbindung, ohne dass ein Adapter benötigt wird.

Ein besonderes Merkmal ist die Abwärtskompatibilität: Das Dock akzeptiert auch Host-Notebooks mit älteren USB-C-Anschlüssen (z. B. Intel Skylake oder Kaby Lake), sofern diese den DP-Alt-Mode unterstützen. Sogar Thunderbolt-3/4-Notebooks können es im USB-C-Modus betreiben – dann allerdings ohne die höheren Thunderbolt-Datenraten. Damit erschließt die HP G6 eine breite Zielgruppe von Berufstätigen im Home Office, die mehrere Monitore und Peripherie an einem Arbeitsplatz nutzen möchten, ohne in teurere Thunderbolt-Optionen zu investieren.

Hard Facts: Die Spezifikationen

EigenschaftWert
ModellHP W129304121 9X3V1UT#ABB G6
TypUniversal-Dockingstation (USB-C/A)
HerstellerHP Inc.
ZustandNeu
Preis196,00 EUR (inkl. MwSt.)
Versand ausDeutschland
Host-AnschlussUSB-C (DP-Alt-Mode) / USB-A (über beigelegten Adapter)
Videoausgänge2× DisplayPort 1.4, 1× HDMI 2.0
Maximale Videoauflösung4K @ 60 Hz (pro Port)
Max. Anzahl externer Displays3 (abhängig von Notebook-Grafik und Auflösung)
USB-Anschlüsse downstream2× USB-A 3.1 Gen1 (5 Gbit/s), 1× USB-C (Daten, 5 Gbit/s)
Netzwerk1× Gigabit Ethernet (RJ45)
Audio1× 3,5 mm Klinke (Ausgang)
Stromversorgung120 W Netzteil (im Lieferumfang)
Power Deliverybis zu 65 W über USB-C an Host-Notebook
Gewichtca. 0,5 kg (Docking ohne Netzteil)
Abmessungen (B×T×H)ca. 20,0 × 8,0 × 3,0 cm
Garantie1 Jahr Herstellergarantie (gilt nur bei Kauf von HP-Partnern)
Kompatible BetriebssystemeWindows 10/11, macOS (eingeschränkt), ChromeOS, Linux

Anmerkung: Die Angabe „battery_life: 48“ aus den gelieferten Rohdaten ist für eine Dockingstation technisch nicht sinnvoll und wurde daher nicht übernommen. Die korrekte Information bezieht sich auf die Betriebsdauer eines angeschlossenen Notebooks (wenn das Dock Strom liefert) – nicht auf das Dock selbst.

Preis-Leistungs-Einordnung bei 196.00 EUR

Ein neues HP G6 Universal Dock für 196,00 EUR liegt unter der unverbindlichen Preisempfehlung von 249,00 EUR und deutlich unter den Preisen aktueller Thunderbolt-4-Docks (oft 250–400 EUR). Der Preis ist daher als günstig einzustufen, wenn man die Funktionsvielfalt und die Marke HP berücksichtigt. Die Hardware ist ausgereift (USB-Alt-Mode mit DisplayPort 1.4) und bietet drei 4K60-Displays – etwas, das viele USB-C-Hubs unter 150 EUR nicht leisten, da sie oft nur ein 4K30 oder zwei 4K30 unterstützen.

Allerdings fehlt Thunderbolt-3/4-Unterstützung – wer regelmäßig Datenraten über 5 Gbit/s (z. B. schnelle NVMe-SSDs über USB-C) benötigt oder ein MacBook Pro mit Thunderbolt anschließen möchte, sollte zu einem Thunderbolt-Dock greifen. Für den typischen Home-Office-Nutzer mit einem Windows-Business-Notebook (z. B. HP EliteBook 855 G8 oder Dell Latitude 7420) ist die G6 dagegen optimal: stabiler Anschluss aller Peripherie, zuverlässiges Netzwerk und 120 W Stromversorgung für den Desktop-Betrieb. Der Preis von 196,00 EUR ist für ein Neuprodukt inklusive deutschem Netzkabel und Garantie ein sehr attraktives Angebot, das unter dem Durchschnitt vergleichbarer Docks (z. B. Lenovo ThinkPad USB-C Dock Gen 2, ca. 220 EUR) liegt.

Einschränkung: Die maximale Power-Delivery von 65 W reicht für die meisten Ultrabooks, aber für leistungsstarke Workstations oder Gaming-Notebooks können separate Netzteile erforderlich sein. Zudem unterstützt das Dock kein DisplayPort 2.0 oder HDMI 2.1 – Gaming-Monitore mit 144 Hz werden daher oft nur mit 60 Hz betrieben.

FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf

Frage 1: Kann ich mit diesem Dock zwei 4K-Monitore gleichzeitig mit 60 Hz betreiben?
Ja, das ist möglich, sofern Ihr Notebook den DisplayPort-Alt-Mode über USB-C unterstützt und die integrierte Grafik (z. B. Intel UHD Graphics 620 oder neuer) zwei 4K60-Streams verarbeiten kann. Die beiden DisplayPort-Anschlüsse liefern native 4K60, der HDMI-Anschluss ebenfalls. Wenn Sie drei Displays nutzen, sinkt häufig die Auflösung eines Monitors auf 4K30, abhängig von den MST-Fähigkeiten des Chips. Für die meisten Business-Notebooks ab 2019 ist der Betrieb von zwei 4K60-Displays kein Problem.

Frage 2: Funktioniert das Dock auch mit einem MacBook Pro (M1/M2) über USB-C?
Ja, grundsätzlich ja – allerdings mit Einschränkungen. Apples M1/M2-Chips unterstützen standardmäßig nur einen externen Monitor (in der Basisversion). Über DisplayLink-Lösungen sind zwei bis drei Monitore möglich, aber das HP Dock verwendet keine DisplayLink-Technologie, sondern DP-Alt-Mode nativ. Daher wird nur ein externer Monitor am MacBook erkannt, wenn Sie es über USB-C anschließen. Zudem kann macOS die Ethernet- und Audiowiedergabe nicht immer automatisch konfigurieren. Für Windows-Nutzer ist die Kompatibilität hervorragend; für Mac-Anwender ist ein Thunderbolt-Dock oder ein spezielles DisplayLink-Dock die bessere Wahl.

Frage 3: Welche Ladeleistung erhält mein Laptop über das Dock?
Das Dock liefert maximal 65 W Power Delivery über den Host-USB-C-Anschluss. Die tatsächliche Leistung hängt vom Notebook ab: Viele Business-Ultrabooks (z. B. Dell XPS 13, Lenovo ThinkPad X1 Carbon, HP EliteBook 845) werden damit vollständig geladen, selbst unter Last. Größere Geräte wie der HP ZBook Firefly (65 W benötigt) ebenso. Falls Ihr Laptop einen höheren Standardladegerät benötigt (z. B. 90 W), wird es während des Betriebs langsamer laden oder bei hoher Last auf den Akku zurückgreifen. Prüfen Sie die Stromversorgung Ihres Notebooks vor dem Kauf.

HP W129304121 9X3V1UT#ABB G6 - Docking

HP W129304121 9X3V1UT#ABB G6 – Docking

196.00 EUR


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