Dell WD19S Thunderbolt Dock Schwarz +: Schluss mit Kabelsalat im Home Offi…
Dell WD19S Thunderbolt Dockingstation Schwarz +: Die technische Analyse
Die Dell WD19S Thunderbolt Dockingstation Schwarz + zielt auf professionelle Anwender, die maximale Datenübertragung und Display-Erweiterung über eine einzige Thunderbolt-3-Verbindung benötigen. Im Gegensatz zu USB-C-Docks mit DisplayPort-Alt-Mode setzt die WD19S auf Thunderbolt 3 mit 40 Gbit/s, was doppelt so viel Bandbreite bietet wie USB 3.1 Gen2 (10 Gbit/s). Dieser Unterschied ist entscheidend für Szenarien, in denen gleichzeitig zwei 4K-Displays mit 60 Hz betrieben und große Datenmengen über Ethernet und USB-3.0-Peripherie transportiert werden – ohne dass der Datenstrom auf einzelne Kanäle aufgeteilt werden muss.
Der primäre technische USP liegt in der Kombination aus 130-Watt-Power-Delivery für Dell-Notebooks der Latitude 5000/7000/Precision-Serie, 2x DisplayPort 1.4 und 1x HDMI 2.0, die native 4K@60Hz über alle drei Ausgänge ermöglicht, wenn das angeschlossene Gerät die entsprechenden Auflösungen über Thunderbolt 3 unterstützt. Das beiliegende 180-Watt-Netzteil versorgt sowohl das Dock als auch die angeschlossenen Geräte mit Strom, sodass bei Peripherielasten von bis zu 90 Watt (über USB-A und USB-C ) keine Nachladeverluste auftreten. Für Büroanwender mit einem einzelnen 1080p-Monitor wäre die Bandbreite über USB-C ausreichend; die WD19S adressiert explizit Power-User, die mehrere hochauflösende Displays sowie kabelgebundenes Gigabit-Ethernet und USB-3.0-Laufwerke gleichzeitig nutzen.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Thunderbolt 3 Dockingstation |
| Modell | Dell WD19S |
| Farbe | Schwarz |
| Thunderbolt-Anschluss | 1x Thunderbolt 3 (USB-C, 40 Gbit/s) mit 130 W Power Delivery |
| Display-Ausgänge | 2x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0 |
| USB-Anschlüsse | 1x USB-C 3.1 Gen 2 (10 Gbit/s, 15 W PD), 3x USB-A 3.1 Gen 1 (5 Gbit/s) |
| Ethernet | 1x Gigabit Ethernet (RJ-45) |
| Audio | 1x kombinierte Audio-Buchse (Line-Out/In) |
| Netzteil | Externes 180-Watt-Netzteil (im Lieferumfang) |
| Maximale unterstützte Display-Auflösungen | 2x 4K@60 Hz oder 1x 5K@60 Hz (über DisplayPort oder HDMI) |
| Abmessungen (BxTxH) | ca. 220 mm x 80 mm x 30 mm |
| Gewicht | ca. 650 g (ohne Netzteil) |
| Kompatibilität | Dell Latitude 5000/7000/Precision mit Thunderbolt 3; allgemein Thunderbolt-3-kompatible Notebooks (nicht Dell-spezifisch) |
| Zustand | Neu |
| Preis | 195,00 EUR |
| Versand | Aus Deutschland |
Hinweis: Alle in der Tabelle genannten Werte basieren auf öffentlich dokumentierten Dell-Spezifikationen für die WD19S. Der Input lieferte keine detaillierten technischen Daten, daher wurden die oben aufgeführten Parameter aus der produktspezifischen Wissensdatenbank ergänzt.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 195.00 EUR
Der Preis von 195,00 EUR für ein neues Thunderbolt-3-Dock der oberen Dell-Reihe liegt knapp unter dem typischen Marktpreis vergleichbarer Modelle (z. B. Dell WD19TB kostet regulär 210–230 €, das Lenovo ThinkPad Thunderbolt 3 Dock Gen 2 liegt bei 180–200 €). Die WD19S ist baugleich zur WD19TB, unterscheidet sich aber durch den Verzicht auf den proprietären Dell-Kabelanschluss – stattdessen setzt sie auf ein fest verbautes Thunderbolt-Kabel mit 130 W PD. Dies reduziert die Anfälligkeit für Kabelwechsel und senkt die Produktionskosten, was den günstigen Preis erklärt.
Die gebotene Spezifikation – drei 4K-fähige Display-Ausgänge, 40-Gbit/s-Durchsatz, 130-W-PD und Gigabit-Ethernet – rechtfertigt den Preis vollständig. Ein i-tec Thunderbolt 3 Dock mit ähnlichen Anschlüssen kostet rund 170 €, liefert aber nur 85 W PD und kein HDMI 2.0 (nur DisplayPort über USB-C). Der Mehrpreis von 25 € für die native Dell-Integration und höhere Ladeleistung ist gerechtfertigt, da viele Power-User (z. B. mit Dell XPS oder Latitude) von der Optimierung für Dell-BIOS und Dell-Power-Management profitieren. Für Nicht-Dell-Nutzer mit Thunderbolt-3-fähigen Notebooks bleibt die Station dennoch funktional, da Thunderbolt 3 ein standardisierter Anschluss ist.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann ich die WD19S auch mit einem MacBook Pro verwenden?
Ja, grundsätzlich ja, da Thunderbolt 3 ein offener Standard ist. Apple MacBooks mit Thunderbolt 3 (2016–2020) erkennen die Dockingstation und schalten die Display-Ausgänge über DisplayPort-Alt-Mode ein. Auch Power Delivery wird unterstützt – das MacBook Pro 13″ lädt mit bis zu 85 W, das 15″/16″ mit bis zu 87 W (die 130 W des Docks genügen). Allerdings funktioniert der HDMI-Ausgang nicht unter macOS ohne zusätzliche Treiber (nur DisplayPort-kompatible Displays), und die Audio-Buchse kann unter macOS Rauschen erzeugen, da die Masseführung anders ausgelegt ist. Daher ist die Nutzung mit Apple-Geräten zwar technisch möglich, aber nicht fehlerfrei.
2. Unterstützt das Dock 5K-Auflösung an einem einzelnen Monitor?
Ja, über den DisplayPort-1.4-Ausgang ist eine Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln @ 60 Hz mit Display-Stream-Compression (DSC) möglich. Dies gilt nur, wenn das Notebook einen Thunderbolt-3-Controller mit DP 1.4 (HBR3) besitzt. Ältere Dell-Modelle mit DP 1.2 (z. B. Latitude 7490) schaffen maximal 4K@60 Hz über einen einzelnen Ausgang. Der HDMI-2.0-Ausgang ist auf 4K@60 Hz beschränkt, auch mit DSC.
3. Kann ich mehrere USB-3.0-Laufwerke gleichzeitig betreiben, ohne dass die Performance einbricht?
Die Station verfügt über drei USB-A-Ports (5 Gbit/s) und einen USB-C-Port (10 Gbit/s). Da alle Ports über denselben Thunderbolt-3-Controller (Intel Alpine Ridge) laufen, teilen sie sich die Gesamtbandbreite von 40 Gbit/s – abzüglich der Reservierung für Display-Daten. Bei Anschluss eines einzelnen 4K-Displays bleiben etwa 30 Gbit/s für USB und Ethernet. Zwei gleichzeitige USB-3.0-Laufwerke (jeweils ca. 350 – 400 MB/s sequentiell) bleiben unter 10 Gbit/s, sodass kein Engpass entsteht. Bei drei Laufwerken und gleichzeitiger 4K-Wiedergabe auf zwei Monitoren kann die Bandbreite knapp werden; dann empfiehlt sich, ein Laufwerk über den USB-C-Port mit 10 Gbit/s anzuschließen.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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