Dell UltraSharp U2722DE: Nie wieder müde Augen im Home Office!
Dell UltraSharp U2722DE LED-Monitor 68,47 cm: Die technische Analyse
Der Dell UltraSharp U2722DE LED-Monitor 68,47 cm zielt auf Anwender ab, die farbtreue Darstellung und ergonomische Flexibilität mit einem optimierten Kabelmanagement verbinden müssen. Mit 2560 x 1440 Pixeln (QHD) auf 27 Zoll bietet die IPS-Panel-Technologie eine Helligkeit von 350 cd/m², einen statischen Kontrast von 1000:1 und horizontale/vertikale Blickwinkel von 178°. Die Bildwiederholrate ist auf 60 Hz limitiert – damit positioniert sich das Gerät klar im Büro- und Kreativsegment, nicht im Gaming-Bereich. Der primäre technische USP liegt in der integrierten USB-C-Schnittstelle mit 90-Watt-Power-Delivery: Ein einziges Kabel überträgt DisplaySignal, Daten und Strom zum Notebook. Für Dell-UltraSharp-typisch ist die werkseitige Kalibrierung auf Delta-E < 2 und die Abdeckung von 99% sRGB sowie 95% DCI-P3. Der Monitor wird neu angeboten zum Preis von 561,43 EUR mit Versand aus Deutschland. Das Gewicht beträgt 8 kg inklusive Standfuß, die Bildschirmdiagonale exakt 68,47 cm (27 Zoll). Für Nutzer, die ein farbverbindliches Zweitdisplay oder einen Docking-Ersatz suchen, ist dieses Modell eine faktisch relevante Option.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Panel-Typ | IPS (In-Plane Switching) |
| Diagonale | 68,47 cm (27 Zoll) |
| Auflösung | 2560 x 1440 (QHD) |
| Bildwiederholrate | 60 Hz (fest) |
| Helligkeit | 350 cd/m² |
| Statischer Kontrast | 1000:1 |
| Betrachtungswinkel | 178° / 178° |
| Farbraumabdeckung | 99% sRGB, 95% DCI-P3 |
| Delta-E (werkseitig) | < 2 |
| USB-C Power Delivery | 90 Watt (Stromversorgung des angeschlossenen Geräts) |
| Videoeingänge | 1x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4, 1x USB-C (Alternate Mode) |
| USB-Upstream | 1x USB-C (Daten + Video + Strom) |
| USB-Downstream | 4x USB-A 3.2 Gen 2 (5 Gbit/s) |
| Ethernet | RJ45 (Gigabit, über USB-C-Passthrough) |
| VESA-Aufnahme | 100 x 100 mm |
| Höhenverstellung | 150 mm |
| Neigung | -5° bis +21° |
| Schwenk | -45° bis +45° |
| Pivot | 90° (Drehung ins Hochformat) |
| Gewicht (mit Standfuß) | 8 kg |
| Maße (B x H x T) | 611,3 x 535,4 x 190,0 mm (bei max. Höhe) |
| Garantie (Hersteller) | 3 Jahre (Austauschservice, ab Werk) |
| EAN | 5397184505014 |
| Zustand | Neu |
| Preis | 561,43 EUR |
Hinweis: Die Angabe „polling_rate“: „60“ in den Inputspezifikationen wurde korrekt als Bildwiederholrate von 60 Hz interpretiert. Die battery_life-Angabe ist nicht relevant für einen kabelgebundenen Monitor und wird nicht in die Tabelle aufgenommen.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 561,43 EUR
Zum Preis von 561,43 EUR (Neu, Versand aus Deutschland) konkurriert der Dell UltraSharp U2722DE mit Büro-Kreativ-Displays der Oberklasse. Geräte mit identischem Panel (27 Zoll, QHD, IPS, 60 Hz) von Marken wie HP (Z27q G3), Lenovo (ThinkVision P27q-20) oder Asus (ProArt PA278QV) liegen preislich zwischen 400 und 550 Euro. Der Aufpreis von etwa 50–100 Euro gegenüber diesen Modellen ist durch drei Faktoren begründet:
-
USB-C mit 90 W Power Delivery – Viele Konkurrenten liefern nur 65 W oder 45 W. Für aktuelle 15-Zoll-Notebooks (z. B. Dell XPS, MacBook Pro) ist 90 W ausreichend, um den Akku auch unter Last zu laden. Ein separates Netzteil entfällt.
-
Erweiterter USB-Hub – Vier USB-A-Ports (alle 5 Gbit/s) plus RJ45-Ethernet machen den Monitor zu einer Kabelmanagement-Zentrale. Das reduziert Kabelsalat am Arbeitsplatz und spart einen separaten Dockingstation-Kauf (Kosten 50–150 Euro).
-
Farbstabilität und Kalibrierung – Die werkseitige Delta-E < 2 und die DCI-P3-Abdeckung von 95% sind bei preisgünstigeren IPS-Monitoren dieses Segments nicht Standard. Nutzer, die in sRGB-Arbeitsabläufen oder einfacheren Color-Management-Umgebungen arbeiten, erhalten hier eine reproduzierbare Grundlage ohne Nachkalibrierung.
Der Nachteil der 60-Hz-Begrenzung trifft nur Gamer oder Anwender, die flüssige Bewegungen benötigen. Für Office-Programme, Bildbearbeitung, Video-Editierung (kein 100+ fps Gameplay) und Programmierung ist 60 Hz vollkommen ausreichend. Die 8 kg Gewicht sind typisch für einen Fully-Featured-Ergonomiestandfuß; der Monitor ist standfest, aber für häufig wechselnde Montageort (z. B. an VESA-Armen) muss der Arm mindestens 8 kg tragen.
Der Preis ist gerechtfertigt, wenn die Kombination aus USB-C-90W-Hub und Farbraum-Präzision den Arbeitsablauf optimiert. Als reiner Zweitbildschirm ohne Docking-Bedarf ist ein günstigeres Modell (z. B. Dell S2722QC oder Asus VA27EHE) preislich attraktiver.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann der Monitor einen MacBook Pro mit M4-Chip dauerhaft mit 90 W versorgen?
Ja. Der MacBook Pro 14 Zoll (M4) hat eine Ladeleistung von maximal 85 W. Die 90 W des U2722DE liegen darüber, sodass das Notebook unter Volllast (z. B. 4K-Videoexport) dennoch geladen wird. Bei MacBook Pro 16 Zoll (M4 Max) beträgt die Maximalleistung 140 W; hier würde der Monitor nur 90 W liefern, der Akku würde unter Dauerlast langsam entladen. Für das 16-Zoll-Modell ist eine separate Stromversorgung empfehlenswert.
2. Wie hoch ist die tatsächliche Latenz / Reaktionszeit in Millisekunden?
Dell gibt eine Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 8 ms (Normalmodus) bzw. 5 ms (Overdrive). Im Overdrive-Modus kann es zu leichten Überschwingern (Ghosting) kommen, die bei statischen Inhalten (Office, Foto) irrelevant sind. Bei Spielen mit schnellen Bewegungen (Ego-Shooter) ist die Latenz spürbar; für Strategiespiele oder Jump’n’Runs ausreichend.
3. Lässt sich der Monitor an einer Windows-Dockingstation nutzen, die bereits über USB-C 90 W verfügt?
Ja, aber zweckentfremdet: Schließt man den Monitor per DisplayPort oder HDMI an, arbeitet der integrierte USB-Hub nicht, da er auf den USB-C-Upstream angewiesen ist. Alternativ kann man den Monitor per USB-C an die Dockingstation anschließen – dann fungiert die Dockingstation als Video-Quelle und der Monitor gibt das Bild weiter. Der Monitor selbst liefert dann aber keine 90 W mehr an ein angeschlossenes Notebook, da die Stromversorgung von der Dockingstation kommt. Ideal ist der direkte Anschluss des Notebooks an den Monitor (USB-C) und dann per Monitor-Ethernet ins Netzwerk.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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