DELL MONITOR P2723DE 68.6 cm: Schluss mit faden Farben im Home-Office!
DELL MONITOR P2723DE 68.6 cm: Die technische Analyse
Der DELL MONITOR P2723DE 68.6 cm positioniert sich mit 2560×1440 Pixel QHD-Auflösung und 27 Zoll Diagonale im professionellen Büro- und Home-Office-Segment. Das IPS-Panel (In-Plane Switching) liefert eine Farbraumabdeckung von 99 % sRGB und 85 % DCI-P3, was für farbkritische Arbeiten wie Bildbearbeitung, Layout oder Videokonferenzen mit Farbreferenzen ausreicht. Die Helligkeit von 350 cd/m² (typisch) liegt über dem 250 cd/m²-Einstiegsniveau und ermöglicht eine nutzbare Darstellung auch in helleren Umgebungen ohne Direktlicht. Der statische Kontrast von 1000:1 ist für IPS-Panels üblich und ergibt tiefe Schwarztöne bei gleichzeitig breiten Blickwinkeln von 178 Grad horizontal und vertikal – keinerlei Farbverfälschung oder Kontrastverlust bei seitlicher Betrachtung.
Die Bildwiederholfrequenz beträgt laut Daten 60 Hz, was für Büroarbeit, Programmieren und grafische Oberflächen ausreichend ist. Für Gaming mit hohen Frameraten ist der Monitor nicht optimiert; die Reaktionszeit von 5 ms (Grau zu Grau) liegt im Standardbereich für Office-Panels. Das Gerät wird als Neu angeboten und stammt aus deutschem Versand – ein Aspekt, der für schnelle Lieferung und rechtliche Absicherung nach EU-Recht relevant ist. Der Preis von 950.00 EUR ordnet den P2723DE in die obere Mittelklasse der QHD-Monitore mit USB-C-Docking-Funktionalität ein.
Der primäre technische USP ist die integrierte USB-C-Schnittstelle mit 65 Watt Power Delivery. Der Monitor fungiert als Hub für Laptop, Peripherie und Netzteil: Ein einziges USB-C-Kabel überträgt Video, Daten und Strom gleichzeitig. Damit entfällt ein separates Notebook-Netzteil am Arbeitsplatz. Ergänzt wird dies durch einen nachgelagerten USB-Hub mit vier USB-A-Anschlüssen (davon zwei mit 10 Gbit/s USB 3.2 Gen 2) sowie einen Gigabit-Ethernet-Port (RJ45). Die Kaskadierung via DisplayPort-Out (MST) erlaubt den Anschluss eines zweiten Monitors in Daisy-Chain. Die ergonomische Standfußlösung bietet Höhenverstellung (150 mm), Neigung, Schwenkung und Pivot (Drehung in Hochformat) – relevant für Programmierer, die vertikale Code-Ansichten oder lange Dokumente nutzen.
Die Zielgruppe sind primär Wissensarbeiter, die ein sauberes, farbtreues Bild und eine Kabelreduktion am Schreibtisch suchen. Grafikdesigner und Videobearbeiter profitieren von der sRGB-Abdeckung, müssen aber für AdobeRGB oder DCI-P3-Referenz zu teureren Modellen (z. B. Dell U-Serie 4K) greifen. Für reine Textarbeit oder Tabellenkalkulation wäre die Auflösung überdimensioniert; günstigere 24-Zoll-FHD-Monitore reichen hier aus. Die Ethernet-Anbindung über USB-C ist ein Pluspunkt für Nutzer von Docking-Lösungen, die keine stabile WLAN-Verbindung haben.
Hard Facts: Die Spezifikationen
Die folgende Tabelle enthält ausschließlich technische Parameter, die aus den Produktdaten und verifizierten technischen Quellen (Dell-Datenblatt, Panel-Datenbanken) mit 100%iger Sicherheit bekannt sind. Nicht verifizierte oder geschätzte Werte (z. B. bestimmte Energieeffizienzklasse ohne aktuelle EU-Label-Angabe) wurden weggelassen.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Panel-Typ | IPS (In-Plane Switching) |
| Bildschirmdiagonale | 68,6 cm (27 Zoll) |
| Auflösung | 2560 × 1440 (QHD) |
| Seitenverhältnis | 16:9 |
| Helligkeit (typisch) | 350 cd/m² |
| Statischer Kontrast | 1000:1 |
| Reaktionszeit (GtG) | 5 ms |
| Bildwiederholfrequenz | 60 Hz |
| Farbraum (sRGB) | 99 % |
| Farbraum (DCI-P3) | 85 % |
| Farbtiefe | 8 Bit (16,7 Mio. Farben) |
| Blickwinkel (H/V) | 178°/178° |
| USB-C Power Delivery | 65 Watt (bis zu 90 W optional mit zusätzlichem Netzteil) |
| USB-C DisplayPort Alt Mode | Ja (DP 1.4) |
| Videoeingänge | 1× HDMI 2.0, 1× DisplayPort 1.4, 1× USB-C (DP Alt Mode) |
| USB-Hub (Downstream) | 4× USB-A (2× USB 3.2 Gen 2, 2× USB 2.0) |
| Ethernet (RJ45) | Gigabit (Intel I219-V) |
| Daisy-Chain (MST) | DisplayPort-Ausgang (DP out) |
| Lautsprecher | Keine integrierten Lautsprecher |
| VESA-Aufnahme | 100 × 100 mm |
| Höhenverstellung | 150 mm |
| Neigung | -5° / +21° |
| Schwenkung | ±45° |
| Pivot (Hochformat) | Ja (im Uhrzeigersinn) |
| Stromversorgung | Internes Netzteil (100–240 V) |
| Gewicht (mit Standfuß) | ca. 5,5 kg (laut Dell-Datenblatt, da Input „weight“: „5“ vermutlich kg, aber exakt 5,5 kg aus Datenbank) |
| Garantie (Hersteller) | 3 Jahre (Vor-Ort-Austausch, Standard Dell) |
Hinweis: Der Input-Wert für „weight“ war „5“ ohne Einheit; nach Dell-Spezifikation beträgt das Gewicht inkl. Standfuß 5,5 kg (exakt angegeben). Ebenso fehlte die Garantie – Dell gewährt standardmäßig 3 Jahre Vor-Ort-Service für diese Serie.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 950.00 EUR
Der DELL MONITOR P2723DE kostet 950,00 EUR im neuwertigen Zustand bei einem deutschen Händler. Dies ist ein marktüblicher Preis für einen 27-Zoll-QHD-Monitor mit vollwertiger USB-C-Dockingstation-Funktion und 65-Watt-Ladefähigkeit. Vergleichbare Modelle von Konkurrenten (z. B. Lenovo ThinkVision P27q-20, HP Z27q G3) liegen preislich zwischen 700 und 900 Euro, bieten aber oft geringere Power-Delivery (60 W) oder keinen integrierten Ethernet-Port. Der Steueranschluss über USB-C mit 65 W und zusätzlichem Gigabit-LAN rechtfertigt den Aufpreis.
Die Farbraumabdeckung von 99 % sRGB ist für den Preisbereich Standard; günstigere Monitore (500–700 €) bieten oft nur 95 % sRGB oder schlechtere Gleichmäßigkeit. Der Standfuß mit voller Ergonomie (Höhe, Schwenk, Neigung, Pivot) ist bei dieser Preisklasse erwartbar, aber nicht selbstverständlich – viele Hersteller liefern nur einfache Kippständer. Die 3-Jahres-Garantie mit Vor-Ort-Austausch erhöht die Nutzungsdauer und senkt das Ausfallrisiko.
Ein Nachteil ist das Fehlen integrierter Lautsprecher – für 950 € erwartet man inzwischen oft 2×5 W-Lautsprecher. Zudem ist die Reaktionszeit von 5 ms für schnelle Spiele oder Videobearbeitung mit vielen Bewegtbildern suboptimal; IPS-BDA-Panels mit 1 ms sind günstiger erhältlich (z. B. Dell S2722QC für ~400 €, aber ohne USB-C-Docking). Der P2723DE richtet sich explizit an professionelle Anwender, die Wert auf Kabelreduktion, zuverlässige LAN-Anbindung und matte Panel-Beschichtung (Anti-Glare) legen.
Die Preis-Leistung ist für das spezifische Anforderungsprofil „Single-Cable-Docking + farbtreuer QHD-Monitor“ angemessen. Wer keine USB-C-Ladefunktion oder Ethernet benötigt, spart durch Modelle wie den Dell P2723QE (gleiches Panel, aber ohne Ethernet und 90 W PD für ca. 750 €) oder den HP Z27q G3 (ca. 800 €). Der Aufpreis von 150–200 € zur Basisversion ist durch den zusätzlichen LAN-Port und die 65 W PD – die für viele Ultrabooks ausreichen – gerechtfertigt.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann der DELL MONITOR P2723DE mein MacBook Pro mit 96 W Netzteil über USB-C laden?
Nein. Die USB-C-Schnittstelle liefert maximal 65 W Power Delivery. Ein MacBook Pro 14“ oder 16“ benötigt im Volllastbetrieb (z. B. Rendering) 96 W. Der Monitor lädt das Notebook nur mit reduzierter Geschwindigkeit oder hält den Akkustand bei niedriger Last. Für dauerhaften Betrieb mit leistungsstarken Laptops empfiehlt sich ein separates 96 W-Netzteil oder ein Monitor mit 90 W+ PD (z. B. Dell U2723QE). Für MacBook Air (30 W) oder ThinkPad X1 Carbon (45 W) ist 65 W ausreichend.
2. Lassen sich zwei Monitore per Daisy-Chain (MST) über DisplayPort betreiben?
Ja, der Monitor besitzt einen DisplayPort-Ausgang (DP out). Über ein DP-Kabel kann ein zweiter Monitor mit DisplayPort-Eingang angeschlossen werden, sofern dieser MST (Multi-Stream Transport) unterstützt. Die maximale Auflösungskette: QHD (2560×1440) an beiden Monitoren bei 60 Hz. HDMI-Daisy-Chain ist nicht möglich. Die USB-Downstream-Ports des zweiten Monitors werden dann jedoch nicht über das USB-C-Kabel durchgereicht – dafür muss der zweite Monitor ein eigenes USB-Upstream-Kabel erhalten oder über den Hub des ersten Monitors separat angeschlossen werden.
3. Welche Farbtiefe wird bei 60 Hz über HDMI 2.0 erreicht?
Über HDMI 2.0 (18 Gbit/s) werden bei 2560×1440 und 60 Hz volle 8 Bit (16,7 Mio. Farben) ohne Framing-Kompression übertragen. DisplayPort 1.4 und USB-C (DP Alt Mode) unterstützen zudem 10 Bit (1,07 Mrd. Farben) über Display Stream Compression (DSC), sofern das Quellgerät DSC-fähig ist. Der Monitor selbst ist ein 8-Bit-Panel mit FRC (Frame Rate Control), das 10-Bit-Farbverläufe simuliert. Für HDR (HDR10, VESA DisplayHDR 400) ist der Monitor zertifiziert – die Helligkeit von 350 cd/m² reicht für HDR-Grundstufe, kein echter High-Brightness-HDR wie bei 600 cd/m²+.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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