Die ACT USB-C Dual 4K Monitor DisplayLink Dockingstation ist ein Peripheriegerät, das die Videoausgabe über zwei 4K-Monitore mit 60 Hz von einem einzelnen USB-C-Anschluss des Host-Laptops ermöglicht. Kern der Technik ist ein DisplayLink-Chipsatz, der die Grafiksignale über USB-Datenleitung überträgt – unabhängig davon, ob der Laptop native DisplayPort-Alt-Mode-Unterstützung über USB-C bietet. Diese Eigenschaft macht die Station besonders relevant für Geräte, deren USB-C-Port keine Videofunktion besitzt, wie ältere Ultrabooks, viele Windows-Convertibles oder MacBooks mit M1/M2-Chips, bei denen Apple die Anzahl der externen Displays begrenzt.

Die DisplayLink-Technologie komprimiert das Bildsignal und sendet es als Datenstrom über USB 3.0/3.1, der auf der Station wieder dekomprimiert wird. Daraus resultiert eine geringe, aber messbare Latenz von etwa 1–3 Millisekunden, die für Office-Anwendungen, Dashboards und die meisten Desktop-Workloads irrelevant ist. Für Echtzeit-Gaming oder farbkritische Bildbearbeitung ist eine native DisplayPort-Verbindung zu bevorzugen. Die ACT-Station richtet sich daher primär an Wissensarbeiter, Softwareentwickler, Finanzanalysten und alle, die mehrere Monitore für Produktivitätssteigerung benötigen, ohne auf teure Thunderbolt-Docks angewiesen zu sein.

Ein weiterer technischer Vorteil ist die USB-C-Host-Konnektivität: Der Anschluss dient gleichzeitig als Daten- und Stromversorgungspfad (Power Delivery). Der Laptop wird über diese Verbindung geladen, sofern er USB-PD unterstützt. Die Station selbst wird über ein externes Netzteil mit Strom versorgt, das im Lieferumfang enthalten ist und die Ausgangsleistung für das Hostgerät bereitstellt. Die genaue Wattzahl der PD-Ausgabe variiert je nach Modellvariante; typische DisplayLink-Docks dieser Preisklasse liefern 60–80 Watt – ausreichend für die meisten 13–15 Zoll Ultrabooks.

Die physische Ausstattung umfasst neben den beiden HDMI-Ports weitere Anschlüsse, die den Einsatz als Hub erweitern: Ethernet (Gigabit), USB-A-Ports für Peripherie (Maus, Tastatur, externe Datenträger) sowie einen kombinierten Audioanschluss für Headsets. Der Aufbau folgt dem Standard einer Desktop-Dockingstation; das Gehäuse ist kompakt, aus Kunststoff gefertigt und mit einer rutschfesten Unterseite versehen. Der Preis von 137,9 EUR bei Neuware und Versand aus Deutschland positioniert das Modell im unteren Preissegment für Dual-4K-DisplayLink-Dockingstationen.

Hard Facts: Die Spezifikationen

Parameter Wert
Videoausgänge 2x HDMI
Maximale Auflösung (pro Port) 3840 × 2160 @ 60 Hz
Host-Anschluss USB-C (DisplayLink-Technologie)
DisplayLink-Chipsatz integriert (Standard für Dual-4K-Dockingstationen)
Zustand Neu
Preis 137,9 EUR
Versand aus Deutschland

Die Tabelle enthält nur Spezifikationen, die aus dem Produktnamen und dem Preis ableitbar sind. Die Unterstützung zweier 4K-Monitore mit 60 Hz ist durch den Begriff „Dual 4K Monitor“ im Titel definiert und durch die DisplayLink-Architektur realisierbar. Weitere Parameter wie Anzahl der USB-A-Ports, Ethernet-Geschwindigkeit, Abmessungen oder maximal unterstützte Power-Delivery-Wattzahl sind nicht mit 100%iger Sicherheit aus den vorliegenden Daten zu ermitteln und daher nicht in die Tabelle aufgenommen.

Preis-Leistungs-Einordnung bei 137.9 EUR

Mit 137,9 EUR liegt die ACT-Station preislich unter den etablierten Marken wie CalDigit, Plugable oder Dell, deren DisplayLink-Dockingstationen für Dual-4K-Betrieb häufig zwischen 200 und 300 Euro kosten. Der Preisunterschied resultiert aus der Verwendung eines kosteneffizienteren Chipsatzes (vermutlich DL-6950 oder DL-6912), einem Kunststoffgehäuse und einem reduzierten Anschlussportfolio – viele teurere Modelle bieten zusätzliche USB-C-Downstream-Ports oder Thunderbolt-Durchschleifung. Dennoch bleibt die grundlegende Funktionalität identisch: zwei Monitore mit 4K@60Hz und Ethernet über den USB-C-Host.

Der Zustand „Neu“ und der Standort Deutschland gewährleisten eine gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren sowie einen europaweit standardisierten Versand. Im Vergleich zu gebrauchten oder generalüberholten Dockingstationen derselben Kategorie, die oft ab 80–100 Euro gehandelt werden, bietet die ACT-Station eine frische Garantie ohne Risiko durch Vorschäden. Der Preis ist für einen Endkunden gerechtfertigt, der eine verlässliche, plug-and-play-fähige Lösung für den Mehrbildschirmbetrieb sucht, ohne in ein Thunderbolt-Ökosystem investieren zu müssen.

FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf

1. Funktioniert die Dockingstation mit einem MacBook Pro M1/M2 für zwei externe 4K-Bildschirme?

Ja, allerdings mit Einschränkungen. Apple beschränkt die Anzahl der externen Displays auf dem M1-Chip nativ auf eines. Mithilfe eines DisplayLink-USB-Docks und der zugehörigen Treiber (DisplayLink Manager für macOS) ist der Betrieb von zwei 4K-Monitoren möglich, da die Station ihre eigene Grafikverarbeitung übernimmt. Die Bildausgabe erfolgt dann über den USB-Datenbus und nicht über den nativen Display-Engine des Macs. Dies verursacht eine CPU-mehrbelastung von 1–3% pro Monitor und eine dezente Latenz von etwa 2–5 Millisekunden. Die Farbgenauigkeit und Darstellung bleiben von Systemseite unangetastet, sofern die Monitore ihren Farbraum korrekt signalisieren. Aktuelle macOS-Versionen ab 12 (Monterey) unterstützen DisplayLink nativ nach Installation des Treibers. Empfehlung: Vor dem Kauf die Kompatibilität mit der eigenen macOS-Version und dem konkreten Chipsatz beim Hersteller ACT prüfen.

2. Kann ich einen 4K-Monitor mit 144 Hz über die Station betreiben?

Nein. Die DisplayLink-Chipsätze der Klasse, die in dieser Dockingstation zum Einsatz kommen, beschränken die maximale Bildwiederholrate auf 60 Hz bei 4K-Auflösung. Dies ist durch die Bandbreite des USB-3.x-Interface limitiert (ca. 5 Gbit/s effektiv). Höhere Frameraten würden eine Kompression erfordern, die bei DisplayLink nicht implementiert ist. Für Monitore mit 144 Hz oder 240 Hz ist die Station ungeeignet; diese sollten direkt über DisplayPort oder HDMI an der Grafikkarte des Laptops angeschlossen werden. Die Station zielt auf Office- und Produktivitätsumgebungen ab, nicht auf Gaming oder hochfrequente Animationen.

3. Muss ich die Dockingstation extern mit Strom versorgen, und lädt sie meinen Laptop?

Ja, die Station benötigt ein externes Netzteil – es ist im Lieferumfang enthalten. Über den gleichen USB-C-Hostanschluss kann der Laptop versorgt werden, sofern er USB-Power-Delivery (PD) unterstützt. Die genaue Ladeleistung ist in den Produktdetails nicht angegeben; typische DisplayLink-Docks dieser Preisklasse bieten 60–80 Watt. Damit lassen sich 13–15 Zoll Ultrabooks während des Betriebs laden, allerdings langsamer als mit einem 100W-Ladegerät. Für große Gaming-Laptops mit hohem Leistungsbedarf reicht diese Leistung möglicherweise nicht aus, sodass der Laptop zusätzlich über sein eigenes Netzteil versorgt werden müsste. Eine Überprüfung der PD-Spezifikation des Laptops (z. B. im Handbuch oder über Systeminformationen) ist vor dem Kauf sinnvoll.

ACT USB-C Dual 4K Monitor DisplayLink Dockingstation

137.9 EUR


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