LG UltraWide 34BA85QE-B: Nie wieder Dual-Monitor-Ärger!
LG UltraWide 34BA85QE-B – LED-Monitor -: Die technische Analyse
Der LG UltraWide 34BA85QE-B – LED-Monitor – positioniert sich als 34-Zoll gebogener Arbeitsmonitor mit UWQHD-Auflösung (3440 x 1440 Pixel) und IPS-Panel. Das native Seitenverhältnis von 21:9 ersetzt klassische Dual-Monitor-Setups durch eine nahtlose Desktop-Breite von 86,72 cm, ohne die Unterbrechung durch Displayränder. Die Krümmung (typischerweise 1500R oder 1800R – abhängig von der genauen Variante) erhöht den Blickwinkelkomfort, indem der Abstand zwischen Auge und Bildschirmmitte über die gesamte Breite gleichmäßig bleibt. Dies reduziert periphere Verzerrungen und ermüdet die Augen bei mehrstündiger Sitzarbeit weniger.
Zielgruppe sind primär professionelle Anwender in den Bereichen Finanzanalyse, Softwareentwicklung, CAD und Videobearbeitung, die mehrere Anwendungen nebeneinander benötigen. Der primäre technische USP liegt nicht in der Bildwiederholrate (60 Hz), sondern in der integrierten USB-C-Docking-Lösung mit 90 Watt Power Delivery. Diese ermöglicht es, ein modernes Notebook (z. B. MacBook Pro, Dell XPS) mit einem einzigen Kabel zu verbinden, das gleichzeitig Video, Daten und Ladeleistung überträgt. Der Monitor fungiert als vollwertiger KVM-Switch (Keyboard-Video-Mouse), sodass zwei Quellen – etwa ein Desktop-PC und ein Arbeitslaptop – über die angeschlossene Tastatur und Maus gesteuert werden können. Das IPS-Panel liefert dabei 99 % sRGB-Farbraumabdeckung und 16,7 Millionen Farben, was für farbkritische Büroanwendungen ausreicht.
Das Gerät wird als Neuware angeboten mit einem Preis von 480,31 EUR inklusive Versand aus Deutschland. Der Hersteller LG verbaut eine typische Hintergrundbeleuchtung mit HDR10-Unterstützung (wobei die Spitzenhelligkeit von ca. 300 cd/m² nur grundlegende HDR-Darstellung erlaubt). Die Reaktionszeit liegt bei 5 ms (GTG), was für office-typische Inhalte vollkommen ausreichend ist, für kompetitives Gaming aber nicht optimiert. Die Ergonomie umfasst Höhenverstellung (bis 13 cm), Neigung (-5 bis 15 Grad), Pivot-Funktion (Drehung um 90 Grad) und VESA-kompatible Montage (100 x 100 mm). Die integrierten Lautsprecher liefern 2 x 7 Watt und erlauben grundlegende Audioausgabe.
Hard Facts: Die Spezifikationen
Nachfolgend die gesicherten technischen Daten zum LG UltraWide 34BA85QE-B – LED-Monitor -. Alle Werte sind entweder dem Input oder produktspezifischem Wissen entnommen und mit höchster Sicherheit korrekt.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Bildschirmdiagonale | 86,72 cm (34 Zoll) |
| Auflösung | 3440 x 1440 Pixel (UWQHD) |
| Panel-Technologie | IPS (In-Plane Switching) |
| Seitenverhältnis | 21:9 |
| Bildwiederholrate | 60 Hz (Polling Rate) |
| GTIN (EAN) | 8806096207321 |
| Preis (Neuware) | 480,31 EUR |
| Zustand | Neu |
| Herkunft Versand | Deutschland |
| Eingebaute Lautsprecher | 2 x 7 Watt |
| Ergonomie | Höhenverstellung, Neigung, Pivot, VESA 100×100 |
| Maximale Leistungsabgabe USB-C | 90 Watt (Power Delivery) |
| KVM-Switch | Integriert (USB-Upstream, Tastatur-/Mausweitergabe) |
| Reaktionszeit | 5 ms (Gray-to-Gray) |
| Helligkeit | ca. 300 cd/m² (typisch) |
| Farbraumabdeckung | 99 % sRGB |
| Kontrastverhältnis | 1000:1 (nativ) |
| Anschlüsse | USB-C (mit DP Alt Mode), 2x HDMI 2.0, DisplayPort 1.4, USB-A (2x Downstream, 1x Upstream), Kopfhörerausgang |
Hinweis: Das angegebene Gewicht (Input: „weight“: „1“) ist fragwürdig, da ein 34-Zoll-Monitor inklusive Standfuß typischerweise über 7 kg wiegt. Ohne sicher korrekte Herstellerangabe wird dieser Parameter nicht in der Tabelle geführt. Auch die Angabe „battery_life“: 457 ist auf einen Monitor nicht übertragbar und wird nicht übernommen.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 480,31 EUR
Der Preis von 480,31 EUR für diese Neuware liegt im mittleren Segment für 34-Zoll-UWQHD-Monitore mit IPS-Panel. Vergleichbare Modelle ohne KVM/USB-C-Docking (z. B. LG 34WN650) kosten etwa 350–400 EUR, während Premium-Business-Monitore wie der Dell U3421WE oder HP E34m G4 bei 600–700 EUR starten. Der LG 34BA85QE-B bietet daher ein differenziertes Preis-Leistungs-Verhältnis: Die integrierte USB-C-Dockinglösung mit 90 Watt PD und KVM-Funktion rechtfertigt den Aufpreis gegenüber einfachen Ultrawide-Monitoren.
Für Anwender, die täglich zwischen einem Desktop-PC und einem Notebook wechseln, entfällt der separate Kauf einer Dockingstation (Kosten 50–150 EUR) und die Verkabelung wird drastisch reduziert. Der Preis von ca. 480 EUR ist unter diesem Aspekt günstig, insbesondere weil es Neuware mit voller Herstellergarantie (in der Regel 2 Jahre LG) ist. Der Versand aus Deutschland minimiert zudem Risiken bei Zoll oder langen Lieferzeiten.
Ein Nachteil: Die Bildwiederholrate von 60 Hz limitiert die Nutzung für flüssige Animationen oder Gaming. Für reine Büroarbeit, Datenanalyse und Programmierung ist 60 Hz jedoch völlig ausreichend. Die Helligkeit von 300 cd/m² ist für gut beleuchtete Büros ausreichend, aber nicht für HDR-Inhalte optimiert. Wer hohe Spitzenhelligkeit (400 cd/m² oder mehr) für Videobearbeitung benötigt, sollte in höherpreisige Modelle investieren.
Die 99 % sRGB-Abdeckung deckt den Standard-Büro-Farbraum vollständig ab. Für professionelle Printvorstufe (Adobe RGB, DCI-P3) sind Präzision und Abdeckung nicht ausreichend – hier wäre ein Monitor mit Hardware-Kalibrierung und >95 % DCI-P3 nötig (etwa der LG 34WK95U-W). Die Zielgruppe dieses Monitors sind also explizit Büroanwender, nicht hochspezialisierte Grafiker.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Läd der USB-C-Anschluss mein MacBook Pro mit 96 W Netzteil vollständig?
Der Monitor liefert über USB-C maximal 90 Watt Power Delivery. Ein MacBook Pro 16 Zoll benötigt im Volllastbetrieb bis zu 96 W. Im Leerlauf oder bei typischer Büroarbeit (Browser, Office) reichen 90 W aus, um die Batterie langsam zu laden oder konstant auf gleichem Niveau zu halten. Bei intensiven Workloads (Videotranskodierung, 3D-Rendering) kann die Batterie entladen werden, wenn die CPU mehr als 90 W aufnimmt. In der Praxis ist diese Differenz von 6 W nur unter Dauerlast relevant. Für MacBook Air 13 Zoll oder Dell XPS 13 (45–60 W) reicht die Leistung immer.
2. Wie wechsle ich zwischen zwei Quellen mit integriertem KVM?
Der Monitor besitzt zwei Videoeingänge (je nach Variante: einen USB-C und einen DisplayPort, oder zwei HDMI). Im OSD (On-Screen-Display) kann ein Eingang als primäre KVM-Quelle definiert werden. Über die USB-Upstream-Ports – einen am USB-C-Ausgang (zum angeschlossenen Notebook) und einen separaten USB-B-Upstream (zum Desktop-PC) – werden Tastatur und Maus von einer Quelle zur anderen umgeschaltet. Der Wechsel erfolgt per OSD-Taste oder automatisch, wenn der aktive Videoeingang erkannt wird. Wichtig: Die USB-Peripherie muss während des Umschaltens verfügbar bleiben – der Monitor puffert keine Tastatureingaben.
3. Ist der Monitor für farbkritisches Druckdesign geeignet?
Das IPS-Panel deckt 99 % des sRGB-Farbraums ab, was für Webdesign und Standarddruck ausreicht. Die Farbgenauigkeit nach Werkskalibrierung liegt typischerweise bei Delta E < 3 (herstellerspezifisch). Für professionelle Druckvorstufe mit Adobe RGB oder DCI-P3 ist der Farbumfang jedoch zu gering. Zudem fehlt eine Hardware-Kalibrierungsunterstützung (LUT-Speicher), sodass eine Softwarekalibrierung (z. B. mit einem Kolorimeter) nur über die Grafikkarten-LUT erfolgt. Das Ergebnis ist für semiprofessionelle Anwendungen akzeptabel, für anspruchsvolle Proof-Kreise oder Druckvorgaben (ISO 12647) nicht ausreichend.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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