Dell Thunderbolt Dock WD19TBS Dockingstation -: Die technische Analyse

Das Dell Thunderbolt Dock WD19TBS Dockingstation – ist eine stationäre Erweiterungsstation, die primär für Dell Latitude- und Precision-Notebooks mit Thunderbolt-3-Schnittstelle konzipiert wurde. Die technische Basis bildet der Intel Titan Ridge Controller, der eine maximale Datenübertragungsrate von 40 Gbit/s ermöglicht. Dieses spezifische Modell unterscheidet sich von der Basisvariante WD19 durch die Integration von Thunderbolt 3 anstelle einer reinen USB-C- oder proprietären Dell-Erweiterungsschnittstelle. Die Zielgruppe umfasst Anwender, die ein Notebook als primäres Arbeitsgerät nutzen und eine feste Arbeitsplatzumgebung mit mehreren Peripheriegeräten, externen Displays und kabelgebundenem Netzwerk benötigen. Der primäre technische USP liegt in der Kombination aus 180-Watt-Netzteil, das auch leistungsstarke Mobile-Workstations mit bis zu 130 Watt über USB Power Delivery versorgt, und der gleichzeitigen Unterstützung von zwei 4K-Displays mit 60 Hertz über DisplayPort-Alt-Mode. Die Dockingstation fungiert dabei als Single-Cable-Lösung, die sämtliche Peripherieverbindungen bündelt und dem Nutzer das lästige Umstecken mehrerer Kabel erspart. Für Nutzer mit älteren Dell-Notebooks, die lediglich über USB-C ohne Thunderbolt verfügen, bietet das WD19TBS eine eingeschränkte Kompatibilität: Während die Stromversorgung und USB-Datenübertragung funktionieren, bleiben die DisplayPort-Ausgänge inaktiv. Die Wärmeentwicklung des Netzteils ist bei Dauerlast moderat, da die Effizienz des internen AC/DC-Wandlers bei typischen Arbeitslasten zwischen 85 und 90 Prozent liegt. Ein weiterer technischer Aspekt ist die Firmware-Update-Fähigkeit über Dell Command Update, die es ermöglicht, Kompatibilitätsprobleme mit neuen Notebook-Generationen nachträglich zu beheben. Die Konstruktion besteht aus einem Aluminium-Oberteil und einer Kunststoff-Basisplatte, wobei die Unterseite über vier gummierte Standfüße verfügt, die ein Verrutschen auf glatten Oberflächen verhindern. Die Dockingstation wird über ein externes 180-Watt-Netzteil mit Strom versorgt, das über einen proprietären Anschluss an der Rückseite angeschlossen wird. Dieses Netzteil ist im Lieferumfang enthalten und ermöglicht den Betrieb der Dockingstation unabhängig vom angeschlossenen Notebook.

Hard Facts: Die Spezifikationen

Die nachfolgende Tabelle fasst die technischen Kernwerte des Dell Thunderbolt Dock WD19TBS Dockingstation – zusammen. Die Daten basieren auf den übergebenen Produktinformationen sowie den öffentlich dokumentierten Spezifikationen des Herstellers.

SpezifikationWert
ModellDell Thunderbolt Dock WD19TBS
Preis110.00 EUR
ZustandNeu
Thunderbolt-VersionThunderbolt 3 (40 Gbit/s)
Maximale Ladeleistung130 Watt über USB Power Delivery
Netzteil-Leistung180 Watt
Display-Ausgänge2x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0
Maximale Display-Auflösung2x 4K bei 60 Hz
USB-Anschlüsse3x USB 3.1 Gen 1 Typ-A, 1x USB-C (DisplayPort Alt Mode)
Netzwerkanschluss1x RJ45 Gigabit Ethernet (Intel I219-LM)
Audioanschluss1x 3,5 mm Klinke (Kombi-Buchse)
Kensington-SchlossJa (Sicherheitsschlitz)
Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe)ca. 205 mm x 90 mm x 29 mm
Gewichtca. 570 Gramm (ohne Netzteil)
Kompatible NotebooksDell Latitude 5000/7000, Dell Precision 3000/5000, Dell XPS 13/15 (mit Thunderbolt 3)
Betriebssystem-KompatibilitätWindows 10/11, Ubuntu 20.04 LTS und höher
LieferumfangDockingstation, 180-W-Netzteil, Thunderbolt-3-Kabel (fest verbaut), Dokumentation

Die Abmessungen von 205 mm Breite und 90 mm Tiefe positionieren das Gerät als kompakte Desktop-Lösung, die weniger Platz einnimmt als ein Standard-ATX-Netzteil. Das fest verbaute Thunderbolt-3-Kabel hat eine Länge von etwa 80 Zentimetern, was für die meisten Schreibtischkonfigurationen ausreichend ist. Die Dockingstation unterstützt die Dell-eigene ExpressCharge-Technologie, die eine Schnellladung des Notebook-Akkus auf 80 Prozent in etwa einer Stunde ermöglicht, sofern das angeschlossene Notebook diese Funktion unterstützt. Die Firmware des WD19TBS kann über Dell Command Update aktualisiert werden, wobei Dell regelmäßig Updates veröffentlicht, die Kompatibilitätsverbesserungen und Fehlerbehebungen enthalten. Die Dockingstation ist abwärtskompatibel zu USB-C-Notebooks ohne Thunderbolt, jedoch mit Einschränkungen bei der Display-Ausgabe: In diesem Modus stehen nur die USB-Anschlüsse und die Netzwerkfunktion zur Verfügung.

Preis-Leistungs-Einordnung bei 110.00 EUR

Der Preis von 110.00 EUR für ein neues Dell Thunderbolt Dock WD19TBS liegt deutlich unter dem typischen Straßenpreis vergleichbarer Thunderbolt-3-Dockingstationen. Aktuelle Marktpreise für das WD19TBS in Deutschland bewegen sich üblicherweise zwischen 180 und 250 EUR, wobei die Preisdifferenz auf Sonderangebote, Restbestände oder gebündelte Verkäufe zurückzuführen ist. Der Zustand „Neu“ ist hierbei ein entscheidender Faktor: Viele günstige Angebote auf dem Gebrauchtmarkt sind Refurbished-Ware oder Ausstellungsstücke mit Gebrauchsspuren. Die Kombination aus 180-Watt-Netzteil und 130-Watt-Ladeleistung ist ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse. Konkurrenzprodukte wie das CalDigit TS3 Plus oder das Lenovo ThinkPad Thunderbolt 3 Dock kosten in der Regel zwischen 200 und 300 EUR und bieten entweder eine geringere Ladeleistung oder weniger Anschlussvielfalt. Die 180-Watt-Leistung des Netzteils ist nicht nur für die Stromversorgung des Docks selbst relevant, sondern auch für den Betrieb von Peripheriegeräten mit eigener Stromversorgung über USB. So können beispielsweise externe Festplatten mit hohem Strombedarf direkt über die USB-Anschlüsse der Dockingstation betrieben werden, ohne dass ein separates Netzteil erforderlich ist. Die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle mit Intel I219-LM Controller ist ein weiterer Kostenvorteil, da separate USB-Ethernet-Adapter mit vergleichbarer Qualität bereits 20 bis 30 EUR kosten. Die Unterstützung von zwei 4K-Displays bei 60 Hz ist ein Feature, das in dieser Preisklasse selten anzutreffen ist; viele günstigere Docks schaffen nur 4K bei 30 Hz oder unterstützen lediglich ein einzelnes 4K-Display. Die Versandkosten sind im Preis von 110.00 EUR nicht enthalten, der Versand erfolgt aus Deutschland, was kurze Lieferzeiten und eine einfache Abwicklung im Falle von Reklamationen bedeutet. Die Garantie auf das Gerät beträgt beim Hersteller standardmäßig 12 Monate, wobei der Verkäufer bei diesem Angebot eine Gewährleistung von 24 Monaten gemäß deutschem Recht einräumt. Die Gesamtkosten für den Betrieb der Dockingstation sind minimal: Der Eigenverbrauch des Docks im Standby-Modus liegt bei etwa 0,5 Watt, im aktiven Betrieb ohne angeschlossenes Notebook bei etwa 3 Watt. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,30 EUR pro Kilowattstunde ergeben sich jährliche Stromkosten von weniger als 3 EUR bei täglichem Betrieb über acht Stunden. Die Preis-Leistungs-Relation ist damit als überdurchschnittlich gut zu bewerten, insbesondere im Vergleich zu den offiziellen UVP-Preisen von Dell, die für das WD19TBS bei 289 EUR liegen. Die Ersparnis gegenüber dem Listenpreis beträgt somit etwa 62 Prozent, ohne dass Abstriche bei der Leistungsfähigkeit gemacht werden müssen.

FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf

Frage 1: Kann das Dell Thunderbolt Dock WD19TBS auch mit einem Dell XPS 13 (Modell 9310) verwendet werden, und welche Einschränkungen gibt es?

Das Dell XPS 13 9310 verfügt über zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, die abwärtskompatibel zu Thunderbolt 3 sind. Das WD19TBS funktioniert daher uneingeschränkt mit diesem Notebook. Die maximale Ladeleistung von 130 Watt wird vom XPS 13 9310 jedoch nicht vollständig genutzt, da dieses Notebook nur eine maximale Ladeleistung von 60 Watt unterstützt. Die Dockingstation regelt die Ladeleistung automatisch entsprechend der Anforderungen des angeschlossenen Geräts herunter. Die beiden DisplayPort-Ausgänge können mit dem XPS 13 9310 zwei 4K-Displays bei 60 Hz ansteuern, sofern die Displays über DisplayPort 1.4 oder HDMI 2.0 verfügen. Ein potenzielles Problem kann bei der Verwendung von USB-C-Displays auftreten, die über den USB-C-Anschluss der Dockingstation angeschlossen werden: Dieser unterstützt nur DisplayPort-Alt-Mode mit einer Auflösung von bis zu 4K bei 30 Hz, nicht aber die höhere Bandbreite von Thunderbolt. Für Nutzer, die ein USB-C-Display mit 4K bei 60 Hz betreiben möchten, ist der Anschluss des Displays direkt am Notebook erforderlich. Die Firmware der Dockingstation sollte vor der ersten Verwendung mit dem XPS 13 9310 auf den neuesten Stand gebracht werden, da Dell in früheren Firmware-Versionen Kompatibilitätsprobleme mit den neueren XPS-Modellen behoben hat.

Frage 2: Wie verhält sich die Dockingstation bei der Verwendung mit einem nicht-Dell-Notebook wie einem Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen 9?

Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen 9 verfügt über zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse und ist grundsätzlich mit dem WD19TBS kompatibel. Die Stromversorgung über USB Power Delivery funktioniert mit einer maximalen Ladeleistung von 65 Watt, was dem Standard-Ladegerät des ThinkPad entspricht. Die Display-Ausgaben über DisplayPort und HDMI funktionieren ebenfalls, sofern das Betriebssystem die entsprechenden Treiber für die Intel Iris Xe Grafik korrekt installiert hat. Einschränkungen ergeben sich bei der Nutzung der Dell-spezifischen Software-Funktionen: Dell Command Update erkennt die Dockingstation zwar, bietet aber keine Firmware-Updates für den Einsatz mit Nicht-Dell-Notebooks an. Die Firmware der Dockingstation wird ausschließlich über Dell-Systeme aktualisiert. Ein weiteres Problem kann bei der Verwendung des Kensington-Schlosses auftreten, da die Position des Sicherheitsschlitzes bei Nicht-Dell-Notebooks keine Rolle spielt, aber die physische Sicherung der Dockingstation selbst funktioniert unabhängig vom Notebook-Hersteller. Die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle wird von Windows 10 und 11 ohne zusätzliche Treiberinstallation erkannt, da der Intel I219-LM Controller über native Treiberunterstützung verfügt. Unter Linux-Betriebssystemen wie Ubuntu 20.04 LTS funktioniert die Dockingstation ebenfalls, wobei die Display-Ausgabe über DisplayPort in einigen Fällen eine manuelle Konfiguration der X11-Einstellungen erfordert.

Frage 3: Welche maximale Anzahl und Auflösung von externen Displays kann die Dockingstation tatsächlich ansteuern, und welche Bandbreitenbeschränkungen gelten?

Die Dockingstation unterstützt maximal zwei externe Displays gleichzeitig, wobei die höchste unterstützte Auflösung 4K (3840 x 2160 Pixel) bei 60 Hz beträgt. Diese Konfiguration ist möglich, wenn beide Displays über die DisplayPort-1.4-Ausgänge angeschlossen werden. Die DisplayPort-1.4-Schnittstelle unterstützt Display Stream Compression (DSC), was die Übertragung von 4K bei 60 Hz mit einer Farbtiefe von 8 Bit pro Kanal ermöglicht. Wenn ein Display über den HDMI-2.0-Ausgang angeschlossen wird, gelten die HDMI-2.0-Bandbreitenbeschränkungen: 4K bei 60 Hz ist möglich, jedoch ohne DSC, was bei bestimmten Display-Modellen zu einer Reduzierung der Farbtiefe auf 4:2:0 führen kann. Die maximale Gesamtbandbreite des Thunderbolt-3-Anschlusses beträgt 40 Gbit/s, wovon 22 Gbit/s für Display-Daten reserviert sind. Bei der gleichzeitigen Nutzung von zwei 4K-Displays bei 60 Hz werden etwa 17,8 Gbit/s für die Display-Übertragung benötigt, sodass ausreichend Bandbreite für USB-3.1-Geräte und die Netzwerkverbindung verbleibt. Die Unterstützung von drei Displays ist nicht möglich, auch nicht über eine Kombination aus DisplayPort, HDMI und USB-C, da der verwendete Titan-Ridge-Controller nur zwei Display-Streams verarbeiten kann. Für Nutzer, die drei oder mehr Displays betreiben möchten, wäre eine Kombination aus Dockingstation und direkt am Notebook angeschlossenen Displays erforderlich, sofern das Notebook über ausreichend Video-Ausgänge verfügt.

Dell Thunderbolt Dock WD19TBS Dockingstation -

Dell Thunderbolt Dock WD19TBS Dockingstation –

110.00 EUR


ZUM ANGEBOT →